Eisenbahn

Das Auto als Rudelführer? Unterwegs mit der Bahn

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Mein Leben

Bahn

Mit der Bahn unterwegs

Jeden Tag fahre ich mit der Bahn. Das Leben einer Pendlerin kann unter Umständen ganz schön aufregend sein – positiv und negativ gleichermaßen.

Als ich mich heute auf dem Weg nach Hause befand, habe ich etwas entdeckt, das ich so noch nicht im wirklichen Leben gesehen habe.

Ein Mann „ging“ mit seinem Hund spazieren. das klingt erstmal ziemlich unspektakulär. Aber „ging“ deshalb, weil er nicht zu Fuß mit seinem Hund unterwegs war, sondern der Hund vorneweg einen Feldweg entlang lief und Herrchen mit dem Auto hinterher fuhr. Gut, ich muss es zugeben: bei dem Hund handelte es sich um einen Afghanischen Windhund. Dieser kann schließlich 50 bis 70 km/h schnell werden. Wenn dieser Hund einmal losrennt, fängt ihn so schnell niemand mehr ein. Dennoch hat mich das Bild des Mannes, der mit seinem Hund auf eine ganz eigene Weise spazieren fährt, nachhaltig beeindruckt.

Sind wir an einer neuen Stufe der Bequemlichkeit angelangt? Und wie sieht es mit der Rollenverteilung in diesem Rudel aus? Wenn der Hund sein Tempo nach dem Auto richtet, ist dann noch der Mensch der Rudelführer oder steht hier dann das Auto an der Spitze der Rangliste? wie stelle ich mir das Verhalten Zuhause vor? Fordert der Afghane die Maschine zum Spielen und Gassi gehen auf oder doch sein Herrchen? Da würde ich zu gern einmal Mäuschen spielen.

Immerhin hatte der Hund echt Spaß und ob ein Mensch ihm den Auslauf bieten könnte, ist natürlich fraglich, aber ob das den Zusammenhalt des Rudels stärkt…?

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