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Orchideen

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Die Orchideen sind Bedecktsamer und bilden hier die zweitgrößte Familie. Bei den einkeimblättrigen Pflanzen werden circa 1000 Gattungen mit 15 000 bis 30 000 Arten anerkannt.

Orchideen – die Königin der Blumen

Die „Königin der Blumen“ wächst oftmals als Epiphyt auf Bäumen und kann rein theoretisch beinah unbegrenzt weiter wachsen. Dabei hält sie sich mit ihren sekundären Wurzeln (primäre weist sie nicht auf) an den bewohnten Bäumen fest.

Orchideen wachsen auf jedem Kontinent außer der Antarktis. Bis auf Wüsten gibt es darüber hinaus keinen Lebensraum, in dem sie sich nicht heimisch fühlen. Die meisten Arten kommen jedoch in den Tropen und Subtropen vor. Aber selbst in Europa gibt es allein circa 250 Arten.

Die Orchidee begeistert die Menschheit schon seit mehr als zwei Jahrtausenden. Dabei wurde sie nicht nur zu dekorativen Zwecken, sondern auch als Heilmittel und Aphrodisiakum verwendet. Auch im Aberglauben war sie von Bedeutung. Die früheste Überlieferung von Orchideen stammt aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. aus dem chinesischen Kaiserreich.

Die früheste Überlieferung aus Europa stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. aus Griechenland. Theoprastos von Lesbos beschrieb hier die Pflanze in seinem Werk „Naturgeschichte der Gewächse“. Nachdem man in Europa schon länger einheimische Orchideenarten kultiviert hatte, erblühte die erste tropische Art in Holland im 17. Jahrhundert.

Auch die beliebte Gewürzvanille-Pflanze ist eine Orchidee und stammt ursprünglich aus Mexiko. So geht die Verwendung der Pflanzen auch heute noch über die rein dekorativen Aspekte als Zimmerpflanze oder als Beschäftigung ambitionierter Hobby-Gärtner hinaus.

 

Die Bilder sind mit der Nikon D3000 mit dem Standard Kit-Objektiv 18-55mm 1:3,5-5,6G VR aufgenommen.

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