Brillenpinguin

Brillenpinguin

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Der Brillenpinguin – der letzte Pinguin Afrikas

Der Brillenpinguin wird auch Afrikanischer Pinguin genannt, was naheliegend ist, da er nicht in der Kälte des südlichen Polarkreises, sondern im angenehm warmen Afrika beheimatet ist. Leider sind sie heute die einizigen noch in freier Wildbahn auf diesem Kontinent lebenden Pinguine. Heute ist der Brillenpinguin in Namibia, Südafrika und den zahlreichen Inseln entlang der Küste Afrikas anzutreffen.

Ein erwachsener Brillenpinguin wird etwa 64 bis 69 cm groß und wiegt an seinen besten Tagen (also vor der Mauser) etwas über 4 kg. Am liebsten fressen sie Schwarmfische, aber auch kleine Krebse und Krustentiere stehen auf ihrem Speiseplan. Im Wasser verfolgt er seine Beute mit einer Geschwindigkeit von bis zu 16 km/h bis in eine Tiefe von 120 m – wenn es sein muss. Natürlich bevorzugt er aber Beute, die sich näher an der Wasseroberfläche aufhält, um allzu tiefe Tauchgänge zu vermeiden.

Meist nisten die Tiere auf den Inseln vor der afrikanischen Küste, da es hier weniger Gefahren für ihre Brut gibt, wie Hyänen oder Schakale. Oft graben sie Bruthöhlen, die sie dann mit Federn und Holzstücken auspolstern. Dies hilft ihnen auch die Hitze Afrikas besser zu überstehen, während sie ihre Eier ausbrüten. Normalerweise besteht ihr Gelege aus zwei Eiern. Bei der etwa 40-tägigen Brutzeit wechseln sich die Eltern nach ein paar Tagen ab. Die Jungtiere mausern sich im Alter von 3 Monaten zu ihrem Alterskleid. Nach 85 Tagen sind die Küken schließlich flügge und versorgen sich selbst.

Neben dem Menschen, sind vor allem verschiedene Robbenarten und kleinere Haiarten die größten Feinde erwachsener Brillenpinguine. Für die Eier sind vor allem Dominikaner-Möwen gefährlich – und auch hier natürlich wieder der Mensch.

Ein paar Worte zu den Bildern

Die Fotos sind mit meiner Canon EOS 100D im Leipziger Zoo gemacht. Als Objektiv habe ich das EF 75-300mm f/4-5.6 mit einer Brennweite von 75mm bei den Nahaufnahmen, 135mm bei dem Küken und für die Gang die volle Brennweite von 300mm verwendet. Als Blende habe ich eine f/5 bis f/5,6 mit einer Verschlusszeit von 1/200 bzw. 1/400 s benutzt.

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