Anthony Hopkins

Sir Anthony Hopkins – And the Waltz Goes On

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Anthony Hopkins in Kürze

Sir Philip Anthony Hopkins wurde am 31. Dezember 1937 in Port Talbot in Wales geboren. Er hatte es in der Schule nie leicht, da er Legastheniker ist und war meist ein Außenseiter und Einzelgänger. Schon früh von Film und Theater begeistert, machte er 1963 seinen Abschluss an der Royal Academy of Dramatic Art in London. 1965 folgte ein Engagement von Laurence Olivier am Royal National Theatre. Der Film „Der Löwe im Winter“ (drei Oscars) war sein Durchbruch auf der Kinoleinwand. Doch mit dem Erfolg kam auch das Laster – Hopkins wurde alkoholabhängig. Seine erste hauptrolle ergatterte er 1971 in dem Film „Das Mörderschiff“. Er drehte zahlreiche erfolgreiche Filme.

1991 bekam er dann von Regisseur Jonathan Demme das Rollenangebot seines Lebens: er sollte die Rolle des Soziopathen Hannibal Lecter in „Das Schweigen der Lämmer“ übernehmen. Für diese Darstellung erhielt er seinen ersten Oscar. In den Folgefilmen „Hannibal“ und „Roter Drache“ schlüpfte er nochmals in die Rolle, die sein Leben veränderte. Mit „Das Schweigen der Lämmer“ stieg Hopkins endgültig in die Hollywood-Elite auf. Es folgten zahlreiche große Rollen, wobei ihm besonders die schwierigen, kantigen Charaktere liegen („Nixon“, „Hitchcock“, C.S. Lewis u.a.). Und Hopkins ist noch immer aktiv. Erst 2014 spielte er in „Noah“ und war auch die Jahre zuvor immer mal in dem einen oder anderen Streifen zu begutachten. 1993 wurde Anthony Hopkins von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen. Er nahm die Ehrung zwar an, betonte aber immer, dass ihm sein Oscar mehr bedeutete als das ‚Sir‘ in seinem Namen.

Hopkins als Komponist

Schon früh entwickelte Anthony Hopkins eine große Liebe zur Musik. Er spielt Klavier und komponierte bereits 1996 den Soundtrack zu seinem Film „August“. Am 2. Juli 2011 wurde dann der Walzer „And The Waltz Goes On“ von André Rieu und dem Johann Strauss Orchester in der Wiener Staatsoper  uraufgeführt – unter den wachsamen Augen des Sir Anthony und seiner Frau Stella. Diesen hatte Hopkins bereits 50 Jahre zuvor komponiert.